Spezialtipp

Männer mit Erfahrung

Bild: SWR/Monika Maier

Freitag, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Männer mit Erfahrung

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Castle Freeman, Bearbeitung und Regie Irene Schuck. V.li.n.re.: Lester (Walter Renneisen), Lillian (Meike Droste), Nate (Stefan Haschke).

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr MDR KULTUR

Im Stich gelassen - Wenn die Justiz überlastet ist

Von Eleni Klostikas (Übernahme) Immer wieder sind Gerichte in Deutschland überlastet, Verfahren ziehen sich über Jahre hin, Anklageschriften stapeln sich. Bei vielen Gerichten fehlt es am nötigen Personal und an der Ausstattung, bei manchen Richtern aber sind die Probleme hausgemacht. Während einige nahe am Burnout arbeiten, um das Pensum zu schaffen, gehen andere umfangreichen Nebentätigkeiten nach. Die Folgen: das Verfahren gegen einen vorbestraften Sexualstraftäter, der mehrere Kinder vergewaltigt hat, ist sieben Jahre nach der Anklageerhebung noch immer nicht beendet. In einem der größten Fälle von Bilanzmanipulation und Kreditbetrug hängt ein Insolvenzverfahren seit Jahren in der Luft. Schadenersatzansprüche gegen die vermeintlichen Betrüger kann der Insolvenzverwalter nicht geltend machen, weil die Gerichte überlastet sind. Anleger und Investoren befürchten gar den Verlust ihrer Ansprüche, weil das Strafverfahren gegen die Verantwortlichen zu verjähren droht. Menschen, die Gerechtigkeit erwarten, fühlen sich von der Justiz im Stich gelassen. Regie: Karin Hutzler Produktion: SWR 2018 Sprecher: Antonia Mohr Sonja Dengler Nicolaj Bruckner (55 Min.)

Konzerttipp

Heute, 00:05 Uhr NDR Blue

Nachtclub In Concert

Richard Hawley The EartH, London, 6. Mai 2019 Stündlich Nachrichten, Wetter Erstsendung Mittwoch, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue

Hörspieltipp

Heute, 20:05 Uhr Bayern 2

radioKrimi

Die Ungeschickte Von Alexandre Seurat Aus dem Französischen von Frank Weigand Mit Hedi Kriegeskotte, Katharina Marie Schubert, Katja Teichmann und anderen Komposition: Bert Wrede Regie: Ulrich Lampen DKultur 2019 Schon die Schwangerschaft war kompliziert, erinnert sich Dianas Großmutter. Ihre Tochter, frisch getrennt, entscheidet sich für eine anonyme Geburt. Erst Monate später holt sie das Kind zu sich und versöhnt sich mit Dianas Vater. Die Tante berichtet von den seltenen Besuchen: Zunehmend wirkt die Kleine abwesend, verhaltensauffällig. Als die Großmutter eine Beratungsstelle anruft, bricht das Paar den Kontakt ab, zieht um. Ihrer Lehrerin fällt Diana sofort auf: Distanzlos, immer im Mittelpunkt. Woher die blauen Flecken kämen, die Schnittwunden, die Brandnarben? Seit einer unglücklichen Kopfverletzung sei ihre Tochter sehr ungeschickt, erklären die Eltern in aufgeräumter Sonntagsstimmung und bedanken sich für die Fürsorge der Schulärztin. Sie ist nur eine von vielen, die Dianas Weg kreuzten und von ihrer Geschichte erzählen. Denn schon wenig später besucht Diana eine neue Schule. Alexandre Seurats Debütroman "La Maladroite" (Die Ungeschickte) beruht auf dem wahren Misshandlungsfall der Marina Sabatier. Der Prozess im Jahr 2012 löste in Frankreich eine Debatte aus, über häusliche Gewalt und das Versagen des sozialen Umfelds. Alexandre Seurat, geb. 1979, französischer Schriftsteller. Weiterer Roman "L"administrateur provisoire" (2016).

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Anthroposophie Das Ringen um Ganzheitlichkeit Helena Blavatsky Spiritistin, Okkultistin und Theosophin Das Kalenderblatt 19.2.1919 Der Lotter-Putsch scheitert in München Von Julia Devlin Anthroposophie - Das Ringen um Ganzheitlichkeit Autorin: Daniela Remus / Regie: Irene Schuck Leib, Seele und Geist sind die zentralen Begriffe, mit denen Rudolf Steiner, der Begründer der modernen Anthroposophie vor rund einhundert Jahren das Wesen der Menschen beschrieben hat. Allerdings legt er Wert darauf, dass seine Begrifflichkeit nichts mit dem traditionellen Verständnis der Philosophie zu tun hat. Denn Rationalität spielt in Steiners esoterischer Weltanschauung eher eine untergeordnete Rolle. Das esoterische Menschenbild mit Entwicklungsmöglichkeiten in übersinnliche Sphären soll die Grundlage sein, für eine wahre Welterkenntnis. Anleihen an die Mystik, den christlichen Wiederauferstehungsglauben und fernöstliche Heilslehren mischt Rudolf Steiner mit seinem Wissen über Goethe und den deutschen Idealismus und formt daraus seine eigene spirituelle Weltanschauung. Einer der Grundgedanken dabei, Mensch und Natur in ganzheitlichem Zusammenhang zu denken, ist in der anthroposophischen Medizin, in der Öko-Landwirtschaft oder in der Pädagogik der Waldorf-Schulen bis heute präsent. Helena Blavatsky - Spiritistin, Okkultistin und Theosophin Autor und Regie: Frank Halbach Helena Petrowna Blavatsky, die "Sphinx des 19. Jahrhunderts", wird bis heute von Legenden umrankt: Angeprangert von den einen als Scharlatanin und Betrügerin. Verehrt von den anderen als die Begründerin der Theosophie, einer Lehre, die mystisch-religiöse und spekulativ-naturphilosophische Denkansätze kombiniert und die Welt insgesamt als göttliche Entwicklung versteht. "Die Theosophische Gesellschaft? Das bin ich!", meinte Blavatsky selbstbewusst über ihre universale Religionsphilosophie. Sie war eine der ersten Frauen, die als Begründerin einer neuen spirituellen Bewegung ans Licht der Öffentlichkeit trat. Blavatskys Konzept ist eine Reaktion auf den Positivismus und Materialismus ihrer Zeit, Ausdruck einer Sehnsucht, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert europaweit verstärktes Interesse an religiösen Ideen und Esoterik weckte. Sie wollte nicht weniger als einen Weg in die Zukunft der Menschheit beginnen, in der Unterschiede von Geschlecht, Hautfarbe, Glaube und Herkunft bedeutungslos sein sollten. Dem Idealbild, das sie und ihre Anhänger von ihr zeichneten, steht offene Feindseligkeit für die sogenannte "Seelenfängerin" gegenüber. Sie selbst meinte dazu: "Sollen mich doch diese als Medium und Spiritistin und jene als Betrügerin bezeichnen. Der Tag wird kommen, an dem die Nachwelt all dies besser wissen wird." Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 19.02.2020, 04:29 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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WDR

The Cruise (8/8): Die Nacht der Gottesanbeterin

Teil 8 -Thriller- Die tödliche "Nacht der Gottesanbeterin" steht bevor. Verzweifelt sucht die Truppe einen Ausweg. Angeblich soll ihnen "das Geheimnis der Insel" helfen, das Spiel zu gewinnen. Aber wie sollen sie das Geheimnis finden? Und wie können sie es zu ihren Gunsten nutzen? // Von Edgar Linscheid und Stuart Kummer / Regie: Stuart Kummer / WDR 2014 / www.hoerspiel.wdr.de

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